B2C (Business-to-Consumer) Beauty Fulfillment bezieht sich auf den Prozess der Lieferung von Schönheits- und Kosmetikprodukten direkt an Verbraucher. Dieser Prozess umfasst in der Regel das Kommissionieren, Verpacken und Versenden von Artikeln in kleinen Paketen und nicht in großen Massensendungen wie im Fall von B2B-Fulfillment (Business-to-Business).
Indem Sie Ihre Pflegeprodukte an ein Fulfillment Unternehmen auslagern, profitieren Ihre Kunden von einem großartigen Einkaufserlebnis, was bedeutet, dass sie ihre Bestellungen schnell und in dem guten Zustand erhalten, den sie erwarten. Im Gegenzug können Sie Kosten sparen und Ihre Zeit in anderen Bereichen Ihres Unternehmens maximieren, einschließlich des Aufbaus von Beziehungen zu Kunden.
1. Schnelle Lieferung
In der Beauty- oder Kosmetikbranche ist oft eine extrem schnelle Lieferung gefragt. Impulskäufe spielen hier eine große Rolle, teilweise auch kurzfristige Käufe. In diesem Fall erwartet der Kunde die Lieferung in der Regel am nächsten Tag.
2. Trendprodukte
Eine Herausforderung, die Sie als Online-Händler in diesem Bereich meistern müssen, ist, dass die Nachfrage nach Produkten im Kosmetik- und Beautybereich oft sehr trendgetrieben und damit kurzlebig ist. Dies erschwert die Bestandsplanung. Natürlich möchten Sie das Worst-Case-Szenario eines Ausverkaufs vermeiden, aber Sie möchten auch nicht an Ihrem Produkt „hängen bleiben“. Neben einer guten Planung und einer guten Vermarktungspraxis ist es auch wichtig, möglichst flexible Verträge mit Ihren Produzenten zu haben. So können Sie auf Marktentwicklungen reagieren, ohne zu viel Risiko bei abgelaufenen und übrig gebliebenen Produkten einzugehen.
3. Mindesthaltbarkeitsdatum
Gerade bei Naturprodukten oder Produkten mit natürlich verderblichen Inhaltsstoffen ist es wichtig, immer auf die Haltbarkeit zu achten. Es gibt mehrere Prozesse, die dies ermöglichen. Eine Option, die jeder guter Fulfillment Center nutzen sollte, ist die Chargenverfolgung. Gleiches gilt für die Fifo-Methode, die sicherstellt, dass alte Produkte zuerst verschickt werden, wodurch sichergestellt wird, dass effektive Methoden zur Vermeidung von Verschwendung angewendet werden.
4. Bio-Zertifikat
Die Nachfrage nach Kosmetik-, Schönheits- und Hygieneprodukten mit natürlichen und nachhaltigen Inhaltsstoffen steigt, insbesondere in Ländern wie Deutschland, Großbritannien und Frankreich sowie in anderen Ländern innerhalb und außerhalb der EU. Immer mehr Käufer legen Wert auf Bio-Ware, was Online-Händler vor weitere Herausforderungen in Sachen Lagerung, Verpackung und Versand stellt. Auch hier sind strenge Kontrolle und genaue Verfolgung der Schlüssel zum Erfolg. Neben einer genauen Rückverfolgung ist eine getrennte Lagerung nicht nur wichtig, sondern zwingend erforderlich, um ein Bio-Zertifikat zu erhalten. Darüber hinaus ist die Lagertemperatur für viele Kosmetik-, Schönheits- und Hygieneprodukte entscheidend. Die optimale Raumtemperatur für diese Art von Produkt liegt normalerweise bei 15-20°.
5. Umwelt- und Klimafreundlicher Versand
Es ist davon auszugehen, dass Kunden, die Biokosmetik & Co. kaufen, auch immer mehr auf einen umweltfreundlichen Versand achten. Daher ist es für Online-Händler wichtig, es so einzurichten, sodass sie diesen Service auch anbieten können, ohne den Gewinn stark zu beeinträchtigen. In Zusammenarbeit mit Paketdienstleistern wie DHL, DPD, GLS, UPS und Hermes bieten Fulfillment-Unternehmen wie Fillsend klimafreundliche Lieferungen an.
6. Verpackung
Auch das Thema Verpackung hat sich in eine ähnliche Richtung entwickelt. Diese sollen einerseits in der Kosmetik- und Beautybranche nachhaltig sein, andererseits ist aber auch das Design dieser Produkte wichtiger als bei anderen Produktgruppen. Die Verpackung ist der erste tatsächliche physische Berührungspunkt eines Produkts im E-Commerce. Gerade in diesem Bereich ist die Ästhetik der Ware entscheidend, um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss des sogenannten Unboxing-Erlebnisses auf die Kundenbindung und die daraus resultierenden kostenlosen Medien. Dieses Auspacken des Produkts wird häufig auf Social-Media-Kanälen gepostet, was nachweislich eine größere Wirkung auf Freunde und Bekannte hat als bezahlte Werbung.
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